Hin und her im Avtovlak

Was macht man, wenn man nichts mit seinem letzten Tag im Urlaub anzufangen weiß? Richtig, man fährt mal mit dem Avtovlak, der Autoschleuse zwischen Bohinjska Bistrica, Podbrdo und Most na Soči. Es ist kaum zu glauben, dass ich jetzt das sechste Mal hier in der Gegend weile, aber noch nicht einmal damit gefahren bin.

Der schwach belegte AVT 856 aus Bodbrdo fährt ein in Bohinjska Bistrica.

An der Laderampe warten bereits einige Fahrzeuge.

Während die Verladung läuft, umläuft die Lok – ein jugoslawischer Lizenzbau einer amerikanischen Lok von General Motors.

Die Lok ist wieder auf der richtigen Seite und wir warten auf die Abfahrtszeit.

Los geht’s!

Die Strecke ist landschaftlich sehr reizvoll und führt über einige Brücken, durch mehrere Tunnel und Galerien.

In Most na Soči angekommen, hält der Zug kurz an, um die Fußgänger aus dem Fensterwagen zu entlassen und zieht dann vor, um rückwärts an die Entladerampe zu drücken. Der Weichenwärter gibt die Zustimmung zur Rangierfahrt mittels Handzeichen und roter Fahne.

Angekommen in Most na Soči gibt es eine kalte Kola in der obligatorischen “Gostalina”, die es hier an fast allen Bahnhäfen gibt. Die Rückfahrt erfolgt 20 Minuten später.

In der Pole Position an der Verladerampe steht eine rote Ente, die es eher gemächlich mag.

Doch in Windeseile ist sie verladen auf die Autotransporter. Die Automobilisten verbleiben während der gesamten Fahrt im eigenen Auto.

Am anderen Ende des Zuges wird derweil die Lok abgehängt und umlaufen.

Ein kleines, aber feines Detail: Die Reisenden werden schon sehen, wo der Bahnsteig ist.

Nach Abfahrt fahren wir direkt über eine imposante Brücke.

In den kommenden Bahnhof dürfen wir scheinbar nur langsam einfahren, der Weichenwärter signalisiert dies mit der roten Fahne.

Entlang malerischer Landschaft rumpeln wir wieder in Richtung Bohinjska Bistrica …

… wo der Zug einige Minuten später wieder eintrifft und entladen wird.

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Hoch am Vogel